Ex von Marius Borg Høiby: „Ich wünschte, ich könnte auch Gerechtigkeit erfahren“
Nach ihrem eingestellten Verfahren meldete sich Juliane Snekkestad, die Ex-Freundin von Marius Borg Høiby, erneut emotional zu Wort.
- Im Video oben: So lebt Marius Borg Høiby im Osloer Gefängnis.
Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) sitzt nach wie vor hinter Gittern und wartet auf sein Urteil. Eine Frau, die den Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) von Anfang an mitverfolgt hat? Juliane Snekkestadt (30). Sie war von 2017 bis 2022 mit Marius liiert und sorgte mit Gewaltvorwürfen gegen den 29-Jährigen für Schlagzeilen. In den sozialen Medien beschuldigte Juliane ihren Ex unter anderem der psychischen und physischen Gewalt. Die 30-Jährige erhielt nach einer Vernehmung zunächst offiziellen Opferstatus. Die Polizei stellte das Verfahren allerdings im Juni 2025 wieder ein – unter anderem wegen Verjährung und Beweisproblemen.
Juliane Snekkestadt: Ihr wurde „viel Geld” für ein Interview angeboten
Jetzt meldete sich Snekkestadt emotional zu Wort und offenbarte im beliebten norwegischen Podcast „Råning med Tone”, sie habe am ersten Tag des Prozesses gegen Marius Borg Høiby geweint. Sie erklärte, dass sie sich zunächst zurückziehen musste und „viele harte Jahre” hinter sich hatte mit einem „medialen Druck, der völlig verrückt war”. Unter anderem habe ihr ein britischer Journalist einen Brief hinterlassen, in dem ihr „viel Geld” für ein Interview geboten wurde. Ein Angebot, das Juliane sofort ausgeschlagen habe. Nun fühle sie sich aber erstmals bereit, „wieder in die Öffentlichkeit zu treten”.
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Juliane Snekkestadt: Sie möchte Wiederaufnahme ihres Falls
Mit Blick auf ihr eingestelltes Verfahren verriet Snekkestadt, dass sie „darauf vorbereitet” gewesen sei. Im Podcast-Gespräch fügte sie jedoch hinzu, dass sie mittlerweile gemischte Gefühle habe, was den Fall angeht. „Als der Prozess kam, gab es einen Tag – der erste Tag – an dem ich geweint habe.“ Ihr Gedanke damals? „Ich wünschte, ich könnte auch Gerechtigkeit erfahren”, so die 30-Jährige ehrlich. Am Ende sei für sie jedoch das Wichtigste, dass die Wahrheit über Marius ans Licht kommt. In dem Zusammenhang erklärte Juliane, dass sie nie das Gefühl gehabt habe, dass ihr nicht geglaubt wird.
Gegenüber der Zeitung „VG” schoss Høibys Verteidigerin Ellen Holager Andenæs jedoch prompt zurück und sagte: „Der Fall, der sie betrifft, ist mit gutem Grund von der Polizei abgewiesen worden.” Dennoch denkt Juliane darüber nach, doch noch in Berufung zu gehen. Am 10. März erklärte ihr Anwalt John Christian Elden gegenüber „VG“: „Sie hat auf Aussagen reagiert, die Høiby vor Gericht über sie gemacht hat, und bedauert, dass sie sich im vergangenen Jahr nicht über die Einstellung des Verfahrens beschwert hat.“



