Mette-Marit trifft Marius hinter Gittern – Bilder sorgen für Aufsehen
Mette-Marit und Haakon haben erneut Marius Borg Høiby im Osloer Gefängnis besucht. Bilder zeigen die Kronprinzessin dabei erneut mit Sauerstoffgerät.
- Im Video oben seht ihr, wieso Marius nicht zu seiner kranken Mutter darf.
Vor wenigen Tagen wurde entschieden, dass Marius Borg Høiby (29) weiterhin in Untersuchungshaft bleiben muss. Zuvor hatte er beantragt, die verbleibende Zeit bis zum erwarteten Urteil im Juni nicht in Untersuchungshaft, sondern auf dem Familienanwesen Skaugum unter Aufsicht einer Fußfessel verbringen zu dürfen, der Antrag wurde allerdings nach kurzer Beratung abgelehnt.
Mette-Marit und Haakon besuchen Marius im Osloer Gefängnis
Nach der harten Niederlage vor Gericht besuchten Mette-Marit von Norwegen (52) und Haakon von Norwegen (52) Marius Borg Høiby erneut im Osloer Gefängnis. Aufnahmen zeigen das Paar anschließend im Auto beim Verlassen des Geländes.
Dabei fiel auf, dass die Kronprinzessin erneut ein Sauerstoffgerät nutzte. Dieses hatte sie bereits zuvor bei einzelnen Terminen bei sich, erstmals öffentlich bei einem Termin am 10. April 2026. Hintergrund ist ihre chronische Lungenfibrose, aufgrund derer sie zunehmend auf die medizinische Unterstützung angewiesen ist. Laut Angaben des norwegischen Königshauses im vergangenen Jahr steht im Zuge ihrer Erkrankung auch eine mögliche Lungentransplantation im Raum.
,regionOfInterest=(453,601)&hash=47c814b70d7d7121824756a4a4390044cd8a1ef7c917c383f84fa80ea8e0410f)
Kronprinzessin trägt erneut ihr Sauerstoffgerät
Die Aufnahmen von Mette-Marit mit Sauerstoffgerät stoßen auch deshalb auf Aufmerksamkeit, weil Marius Borg Høiby noch wenige Tage zuvor vor Gericht indirekt auf die gesundheitliche Situation seiner Mutter verwiesen hatte.
Im Rahmen der Anhörung hatte er erklärt, er wolle seine Haftzeit idealerweise auf dem Anwesen Skaugum verbringen, unter anderem wegen der Erkrankung naher Familienmitglieder und der aus seiner Sicht schwierigen Bedingungen im Gefängnis, die Besuche zusätzlich erschweren würden. Er sagte vor Gericht: „Was Besuche und Familie angeht, so habe ich einige nahe Familienmitglieder, die eine Krankheit haben, die die Besuche im Gefängnis Oslo etwas schwieriger macht, als wenn ich zu Hause wäre. Die Luftqualität dort … es ist ein altes Gebäude mit Schimmel.”
Nun bleibt der Kronprinzessin offenbar keine andere Wahl, als die Umstände in Kauf zu nehmen, wenn sie ihren Sohn sehen möchte.
Er schilderte die psychische Belastung durch Isolation, fehlenden sozialen Kontakt und die öffentliche Aufmerksamkeit während seiner Aussage. Zudem warf er dem Richter vor, seine Entscheidung bereits vor seiner Anhörung getroffen zu haben, und kritisierte, dass seine familiären Hinweise im Verfahren aus seiner Sicht missverstanden oder unnötig konkretisiert worden seien.
Das Gericht lehnte den Antrag auf Fußfessel unter anderem wegen Wiederholungsgefahr und möglicher Kontaktverstöße ab, insbesondere im Zusammenhang mit einem Kontaktverbot gegenüber seiner Ex-Partnerin.



