Sarah Engels erklärt ihren ESC-Auftritt trotz deutscher Misserfolge

Sarah Engels erklärt ihren ESC-Auftritt trotz deutscher Misserfolge
„Menschen spüren, ob es ehrlich ist”

Sarah Engels erklärt ihren ESC-Auftritt trotz deutscher Misserfolge

von teleschau

14.05.2026, 11:47 Uhr

14. Mai 2026 um 11:47 Uhr

Sarah Engels tritt beim Eurovision Song Contest in Wien für Deutschland an. Trotz schwacher deutscher Ergebnisse der letzten Jahre sieht sie den Auftritt als Herausforderung und erklärt, warum sie sich dem Urteil des Publikums stellt.

Deutschland blieb beim Eurovision Song Contest in den vergangenen Jahren deutlich hinter den Erwartungen zurück: Seit dem Sieg von Lena Meyer-Landrut mit „Satellite“ 2010 gab es mehrfach letzte Plätze. Entsprechend kritisch und teils pessimistisch fällt der Blick vieler Beobachter auf den Wettbewerb in diesem Jahr.

Für Sarah Engels (33) war dennoch sofort klar, dass sie für Deutschland beim ESC auf der Bühne stehen will: „Ich habe nicht zweimal überlegt”, lachte sie im Interview mit der Agentur teleschau. „Für mich überwiegt ganz klar die Chance, diese Erfahrung zu machen. Es ist die größte musikalische Bühne der Welt – und ich bin einfach wahnsinnig dankbar, dort stehen zu dürfen”, erklärte Engels, die mit dem Song „Fire” antritt.

Sarah Engels will beim ESC-Auftritt „ganz authentisch sein”

Gleichzeitig spüre sie „diese besondere Verantwortung, für so viele Menschen auf der Bühne zu stehen”, verriet die Sängerin. Dennoch nehme sie sich vor, „ganz bei mir zu bleiben und authentisch zu sein”. Darauf komme es beim Auftritt an: „Man kann viel planen, aber am Ende spüren die Menschen, ob es ehrlich ist oder nicht.”

Erster Akt im ESC-Spektakel: Sarah Engels kam mit „Fire” gut an.

Erster Akt im ESC-Spektakel: Sarah Engels kam mit „Fire” gut an. Jens Büttner/dpa

ESC-Druck wächst: Sarah Engels hofft auf Wende

Das schlechte Abschneiden kann auch Sarah Engels, die in feuriger Robe beim ESC-Auftakt begeistert hat, nicht wirklich erklären: „Ich glaube, es gibt nicht den einen Grund. Beim ESC spielen so viele Faktoren eine Rolle – der Song, der Moment, die Verbindung zum Publikum.” Letztendlich könne man das Ergebnis „nicht komplett steuern”, sondern lediglich die eigene Performance auf der Bühne.

Die Unterstützung aus dem eigenen Land könne jedoch „unglaublich viel bewegen”, glaubt die Sängerin. „Ich wünsche mir einfach, dass wir als Land auch hinter unserem Künstler stehen und ein Stück weit stolz darauf sind, wer uns dort repräsentiert”, hoffte sie im Interview.

Das Finale des 70. Eurovision Song Contest findet am Samstag, 16. Mai, in Wien statt. Das Erste überträgt ab 21 Uhr mit Thorsten Schorn als Kommentator. Bereits um 20.15 Uhr empfängt Barbara Schöneberger zu der traditionellen Warm-up-Sendung „Eurovision Song Contest 2026 – Der Countdown”.

Von teleschau

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