Tom Hanks (69) ist vor allem für seine ikonischen Rollen in Filmen wie „Forrest Gump“ oder „Philadelphia“ bekannt – aber kaum jemand weiß, dass der Schauspieler seine Karriere ausgerechnet in einem Horrorfilm begann. 1980 feierte er mit dem Slasher „Panische Angst“ sein Leinwanddebüt, in dem er einen Psychologiestudenten namens Eliot spielte. Jetzt spricht der 69-Jährige offen über dieses frühe Kapitel seiner Laufbahn – und spart dabei nicht mit Selbstkritik. Gegenüber Late-Night-Legende David Letterman (79) bezeichnete er das Werk zwar als „epischen Hack-and-Slash-Film“, ließ aber auch kein gutes Haar an seiner eigenen Rolle: „Es war eine so schlechte Rolle. Ich hatte in diesem Film überhaupt nichts zu tun.“
Tatsächlich ist Toms Figur in „Panische Angst“ alles andere als zentral: Der Film dreht sich um einen Serienmörder, der es auf Bräute abgesehen hat – und da Eliot nicht in das Opferprofil des Killers passt, begegnen sich die beiden im gesamten Film kein einziges Mal. Trotz seiner wenig bedeutsamen Rolle erinnert sich Tom immerhin wohlwollend an Drehbuchautor Scott Parker. Im Letterman-Interview scherzte er außerdem über die verschiedenen Alternativtitel des Films, darunter „Shriek“ oder „Blood Wedding“. Mit einem Augenzwinkern erfand er kurzerhand einen eigenen, absurd langen Titel: „Der ganze Titel lautete ‚He Knows You’re Alone So Don’t Go In The House Because He’s Going To Stab You With a Knife‘.“
Nach seinem Debüt in „Panische Angst“ folgten zunächst Fernsehrollen in Sitcoms, bevor Tom 1984 mit „Splash – Jungfrau am Haken“ erstmals als Star einer Kinokomödie zu sehen war. Für viele Jahre war er danach fast ausschließlich in Komödien zu finden, ehe er mit seiner Rolle in „Philadelphia“ schließlich seinen ersten Oscar gewann. Einen weiteren Horrorfilm hat er seitdem nicht mehr gedreht – und das dürfte angesichts seiner eigenen Einschätzung seines einzigen Ausflugs in das Genre wohl auch so bleiben.
Wie findet ihr Toms schonungslose Ehrlichkeit über sein Horrordebüt?



