Hjulmand wackelt

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Kasper Hjulmand wackelt bei Bayer Leverkusen, weil das Saisonziel Champions League wohl verpasst wird. Deshalb sondieren die Verantwortlichen der Werkself den Markt nach einem neuen Trainer. Wie die „Sport Bild“ berichtet, steht mit Míchel ein Spanier hoch im Kurs beim deutschen Meister von 2024. Der Vertrag des 50-Jährigen beim FC Girona endet im Sommer nach fünf Jahren.
Míchel übernahm Girona 2021, als der Klub in der zweiten spanischen Liga spielte. Im ersten Jahr führte er den Verein zurück in LaLiga und stabilisierte ihn dort. In der Saison 2023/24 gelang ihm die Sensation: Mit Platz drei absolvierte Girona die beste Spielzeit der Vereinsgeschichte und qualifizierte sich erstmals für die Champions League – ein Erfolg, der Míchel internationales Ansehen brachte. Seitdem kämpft der Verein wieder um den Klassenerhalt und belegt drei Spieltage vor dem Ende einen Abstiegsplatz (zur Tabelle).
Bereits im vergangenen Sommer war Míchel, der in 218 Partien mit Girona im Schnitt 1,46 Punkte holte, Thema in Leverkusen. Die Wahl fiel auf Erik ten Hag, der sich als Fehleinschätzung entpuppte und bereits nach drei Spielen von Hjulmand ersetzt wurde. Der ehemalige dänische Nationaltrainer stabilisierte die Mannschaft nach dem Umbruch zwar, gänzlich zufrieden ist man aufgrund des wahrscheinlichen Verpassens der Königsklasse jedoch nicht. Hjulmand holt in 47 Partien im Schnitt 1,77 Zähler und befindet sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie Christoph Daum zwischen 1996 und 2000. Der Mannschaft fehlte jedoch die Konstanz, denn auf ein starkes 4:1 gegen Leipzig folgte ein enttäuschendes 1:3 in Stuttgart.
Bei der Trainerwahl steht Geschäftsführer Sport Simon Rolfes nun unter Druck. Für Míchel spricht dem Bericht zufolge, dass er einen offensiv ausgerichteten Fußball spielen lässt, wie es in der Philosophie von Bayer Leverkusen verankert ist. Demnach fühle er sich bereit für einen Top-Klub in der Bundesliga oder Premier League und lerne deshalb Englisch. Zudem kennt er bereits Bayers Mittelfeldstrategen Aleix García, der 2024 für 18 Millionen Euro von Girona kam. Unter ihm absolvierte der Spanier 117 Partien und steigerte seinen Marktwert von 1,8 Mio. auf 25 Mio. Euro. Mit Alejandro Grimaldo, Lucas Vázquez, Equi Fernández und Exequiel Palacios befinden sich fünf spanischsprachige Spieler im Kader der Werkself.
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